Beobachtungen über Bohrlöcher in der Oberfläche der Juraplatte in der Umgebung von Regensburg

Autor/innen

  • A. Brunhuber

DOI:

https://doi.org/10.5283/albertina.169

Abstract

Die Grenze zwischen den Ablagerungen der Jura- und Kreideformation ist in der Umgebung von Regensburg ausserordentlich scharf ausgeprägt. Sie macht sich schon orographisch bemerkbar dadurch, dass auf den senkrechten Absturz der Jurafelsen, die den Fuss der die Flusstäler begleitenden Höhen bilden, nunmehr ein schwächer geneigtes Profil folgt, das den leichter zerstörbaren Kreidegesteinen entspricht. Die Juraplatte, in der Regel von ungeschichtetem sogen, plumpen Felsenkalk gebildet, zeigt allenthalben eine vollkommen ebene Oberfläche was man am besten von der Fähre in Sinzing, wo sich ein ausgedehnter Blick auf die das rechte Donauufer bildenden Höhen eröffnet, beobachten kann. (Tafel I, Fig. 1.) Die obere Kante der weissen Kalkfelsen erscheint hier vollkommen ge-radlienigt und wie mit dem Lineal zugeschnitten und auf ihr lagert untnittelbar, schon durch die grüne Farbe lebhaft contrastierend, die Hauptgrünsandbank des Cenoman.

Veröffentlicht

2017-01-16